Auch Dessous fördern Selbstbestimmtheit

Auch Dessous fördern Selbstbestimmtheit   Dessous sind ein durchaus umstrittenes Thema, dabei kann selbstbewusstes Tragen von Dessous für jede Frau eine wunderbare Möglichkeit sein, das eigene erotische Körpererleben zu erkunden und ein positives Selbstbild fördern. Allerdings ist es entscheidend, dass Frauen sich bewusst  mit der Auswahl ihrer Dessous auseinandersetzen und sich von Fremdbestimmtheit lösen. Die Art und Weise wie Dessous getragen und wahrgenommen werden ist auch von sozialen Normen und Geschlechterrollen geprägt.  So können sie dazu beitragen, traditionelle  Geschlechterrollen zu bestätigen, aber auch zu hinterfragen. Oft werden Dessous mit Weiblichkeit

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Masturbationssucht

Masturbationssucht Vorab: Masturbation ist ein natürliches und völlig gesundes Verhalten. Es baut Stress ab, hebt die Stimmung, lässt besser schlafen, kann Prostataerkrankungen vorbeugen und macht glücklich. Glücksgefühle wollen immer wieder erlebt werden Und da ist das Problem, unser Hirn mag es, kurzfristig Glückshormone  (Oxytozin, Endorphine und Dopamin) auszuschütten.  Besonders der Neurotransmitter Dopamin löst ein Gefühl von Freude und Belohnung aus, den Glücks-Kick bei jedem Orgasmus. Und das gilt es natürlich so oft wie möglich zu wiederholen, dadurch entsteht jedoch ein Gewöhnungseffekt und es braucht immer häufigere Impulse um den Glücks-Kick

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Keine Lust mehr… Libidoverlust

Oft höre ich von Frauen:     „ich habe keine Lust mehr…“     „der Sex ist mir lästig…“     „ich brauch das (eigentlich) nicht (mehr)“ In länger bestehenden Beziehungen verliert Sex oft seinen spannenden Charakter und wird zunehmend als Aufwand empfunden. Warum ist das so? Ein sehr wichtiger und unterschätzter Punkt ist, dass der eigentlichen genitalen Realität des sexuellen Erlebens zu wenig Beachtung geschenkt wird. Auf der körperlichen Ebene scheint Sex unkompliziert. Er spielt sich zwischen zwei Reflexen ab, dem Erregungsreflex und dem Orgasmusreflex. Der Erregungsreflex löst die

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„Er steht – also bin ich“ – Erektionsstörung

Für viele Männer ist das echte Mann-Sein direkt verbunden mit ihrer genitalen Funktionalität. Die Erektion ist Identität.     Nicht-mehr-Anschwellen     Nicht-kommen-können     Erektion-nicht-halten-können     Vorzeitiger Samenerguss werden als völliger Kontrollverlust wahrgenommen. Der eigene Penis lässt sich nicht steuern und die sexuelle Selbstsicherheit sinkt zunehmend. Versagensängste, Selbstverurteilung, Selbstentwertung, Schuld- und Schamgefühle bis hin zu Depressionen können die Folge sein. Es werden Lösungsmöglichkeiten ausprobiert, die jedoch keinen nachhhaltigen Effekt bieten oder im schlimmsten Fall symptomverstärkend wirken. Erektionsstörungen können durch ungünstige Masturbationsgewohnheiten ausgelöst werden Ein nicht unerheblicher Teil der

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